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Letzte Woche wurden in Zusammenarbeit mit Visit Mountaineer Country drei Bergsteiger-Monster-Strecken in North-Central West Virginia gestartet. Allein das ist schon ein Zungenbrecher. Es geht also um einen Teil des Bundesstaates West Virginia, der vielen vor allem durch das Lied ‘Country Roads’ bekannt sein dürfte. (take me home).

Zurück zu den Bikepacking-Routen. Diese sind von unterschiedlicher Länge und bieten so für jeden etwas. Sie messen jeweils 110 Meilen (175 km), 270 Meilen (435 km) und 465 Meilen (744 km) und verlaufen durch die Countys Monongalia, Preston, Barbour und Taylor.

Die neuen Routen gehören zu den Signatur-Routen von Bikepacking Roots. Sie sind sowohl für ein kräftiges Wochenende als auch für eine lange Tour durch das Hinterland gedacht, wobei unbekannte und eigentlich unerschlossene Schotterstraßen den Hauptuntergrund bilden.

Unterwegs stellen sich die Radfahrer der Herausforderung der ‘Mountaineer Monster’-Kryptiden-Rallye, einem wiederkehrenden Thema, das mit der reichhaltigen Sammlung lokaler Legenden von West Virginia verbunden ist, darunter Mothman, das Grafton-Monster, der Snallygaster und Bigfoot, und das dem anspruchsvollen Gelände eine spielerische Ebene hinzufügt.

Die Schönheit des Mountaineer Monsters liegt in den Herausforderungen und Belohnungen: reichlich Klettern durch wunderschöne Wälder, unzählige Badestellen und Ausblicke, nach denen man sich die Finger lecken kann.

Mountaineer-Land – von 110 bis 465 Meilen

Die kürzeste Route ist 110 Meilen, etwa 177 km, lang und führt, genau wie die längeren Varianten, über raue Straßen. Die mittlere Option beläuft sich auf 270 Meilen, circa 435 km. Der vollständige Mountaineer Monster umfasst 465 Meilen, etwa 748 km, und ist als mehrtägiges Abenteuer konzipiert.

Laut der Streckenbeschreibung ist ein Großteil des Schotterwegs grobkörnig und stark ausgewaschen. Einige Straßen wurden seit Jahren kaum instand gehalten. Unterwegs führen die Routen an Badestellen und bewaldeten Anstiegen vorbei, während die höher gelegenen Abschnitte einen Ausblick auf das „Mountaineer Country“ bieten.

Das erfordert ein Fahrrad und Gepäck, die einiges aushalten können. Überprüfen Sie vorher den aktuellen Zustand der Straßen und eventuelle Sperrungen.

Mottmann und Bigfoot entlang der Route

Die Routenplaner haben lokale Folklore in eine Kryptiden-Schnitzeljagd eingebunden. Unterwegs können die Teilnehmer nach Hinweisen auf Mothmandie Grafton-Monsterdie Snallygaster und Großfuß.

Diese findest du vor allem auch auf den längeren Routen.

Du kannst diese Routen alle alleine fahren oder dich auch für die Teilnahme an einem Community-Event entscheiden. Denn es gibt einen echten ‘Grand-Départ’, ein großes Event. Das beginnt am 24. Oktober 2026 bei Sonnenaufgang und fällt damit genau in die Vorbereitungszeit auf Halloween.

Der Grand Départ ist ein unsupported Bikepacking-Rennen bzw. eine -fahrt über jede der verfügbaren Distanzen. Teilnehmer können hier ein ‘social pace’ einhalten oder auf die schnellste Zeit gehen. Alle Informationen dazu sowie die aktuellsten Routen finden Sie über die Link. Sie können sich über dieses Formular Anmelden.

Sieben Schotter-Drehkreuze in West Virginia

Das Mountaineer Monster ist Teil des größeren Mountaineer-Gravel-Netzwerks. Dieses umfasst mittlerweile mehr als 40 Routen und über 1.500 Meilen Schotterpisten, verteilt rund um Morgantown, Bruceton Mills, Terra Alta, Rowlesburg, Grafton, Philippi und Belington.

Die Bergsteiger-Monster-Bikepacking-Routen Sie sind nur ein Teil des größeren „Mountaineer Gravel“-Netzwerks, das derzeit mehr als 40 Routen und 1.500 Meilen Schotterwege umfasst, verteilt auf sieben regionale Knotenpunkte im nördlichen Zentral-West Virginia, darunter Morgantown, Bruceton Mills, Terra Alta, Rowlesburg, Grafton, Philippi und Belington. Radfahrer können das gesamte Netzwerk erkunden unter visitmountaineercountry.com/gravel-routes.

Im echten Gravel-Geist bist du selbst für die Planung verantwortlich und musst immer im Voraus das Wetter, die Bodenverhältnisse, die Zugangsregeln und mögliche Sperrungen überprüfen. Es mag zwar die extrem vorsichtige USA sein, aber man hat eben doch noch Freiheit.

Wird eines der „Mountaineer Monsters“ bald in deinem Navi auftauchen? Oder möchtest du eine der anderen Routen in West Virginia erkunden? Lass uns auf jeden Fall wissen, wie anspruchsvoll dieser Schotter in West Virginia wirklich ist.

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