Wenn Sie an die Alpen denken, Österreich wahrscheinlich nicht das erste, woran du denkst. Und wie du schon erraten hast, erzähle ich dir, warum das so sein muss. Ich entführe dich in unbekannte Wanderungen, nette Leute und eine wunderschöne Umgebung für Outdoor-Liebhaber! Und wo machen wir das? In Bad Kleinkirchheim, Kärnten!
Landal lädt uns ein in Bad Kleinkirchheim, in Kärnten, Österreich, und ich muss zugeben: Bei mir hat es auch nicht sofort eine Glocke geläutet. Vielleicht bei den Wintersportfans unter uns, aber wir halten uns bei Temperaturen über 0. Bad Kleinkirchheim ist ein gemütliches österreichisches Dorf mit genügend Möglichkeiten. Es gibt eine Therme / Schwimmbad, aber auch das Landal-park hat selbst einen Pool. Außerdem gibt es viele Anbieter für Outdoor-Aktivitäten. Es ist vieles möglich, wird uns an der Rezeption mitgeteilt, zu viel, um es aufzuzählen. Glücklicherweise erhalten wir einen ausführlichen Kalender und eine Broschüre. Wir sind zum Radfahren hierhergekommen, aber wenn Sie mit Ihrer Familie hier sind, gibt es also mehr als genug zu tun!
Nach unserem herzlichen Empfang an der Rezeption packen wir das Auto aus und springen sofort aufs Fahrrad. Einmal ausradln, herrlich! Es ist eine einfache Route, um kurz durch das Dorf zu fahren, alles zu erkunden, und wir nehmen ein paar kleine Hügel außerhalb des Dorfes mit. Wir sehen ein nettes Restaurant und wissen sofort, wo die Supermärkte sind. Praktisch so eine Runde an der Kirche vorbei. Danach richten wir unser schönes Appartement ein, packen die Einkäufe in den Kühlschrank und setzen uns bequem in das ausgewählte Restaurant. Während des Essens suchen wir die Route für morgen aus.



Die alternative Dreiländer giro
Wir sitzen nah genug an Italien und Slowenien um beide Länder an einem Tag zu erkunden. Aber täusche dich nicht: Das ist eine anspruchsvolle Tour von 140 Kilometern mit fast 1800 Höhenmetern. Ein toller Start in den Urlaub. Denn diese Route enttäuscht in keiner Weise. Wir fahren die Hauptstraße hinunter, biegen aber unten auf eine Nebenstraße ab. Herrlich ruhig radeln wir hinauf zum nächsten Dorf. Danach wechseln sich Radwege und Straßen ab, ohne dass wir uns durch den Verkehr gestört fühlen. Die Autofahrer nehmen sich beim Überholen Zeit und lassen uns genügend Platz. In Richtung der italienischen Grenze ist die Strecke größtenteils flach. Sobald wir die Grenze überquert haben, biegen wir von der Straße ab und fahren auf einen wunderschönen Radweg. Hier lässt es sich wirklich genießen: keine Autos, schöner Asphalt und eine abwechslungsreiche Landschaft. Allerdings geht es die ganze Zeit mit einer Steigung von 1-2% bergauf – italienische Ebene.








Der Radweg bringt uns zur slowenischen Grenze. Dieser Übergang besteht aus zwei weißen Grenzpfosten. Zuvor haben wir entlang des Radwegs bereits die Trinkflaschen aufgefüllt. Das ist auch nötig, denn um wieder nach Österreich zu gelangen, müssen wir den Wurzenpass überqueren. Glücklicherweise erwartet uns oben eine unerwartete Attraktion. Ein slowenischer Supermarkt / Duty-Free-Shop. Hier kann man alles kaufen, was man normalerweise auf einem Flughafen ergattern kann. Für uns wird kräftig Tabak eingeschlagen. Wir sind hier eindeutig die seltsame Ente im Teich mit Erfrischungsgetränken und einer Dose Pringles. Draußen auf den Klappstühlen genießen wir es in vollen Zügen! Wir steigen wieder auf für eine rasend schnelle Abfahrt auf herrlichem Asphalt. Wir sind wieder in Österreich.
Über den Aftriz-See (hier wurden die Hosen erfunden, denken wir) kommen wir zurück zur ersten Abfahrt des Tages. Zwischen den Felsen klettern wir empor. Der Aufstieg ist gleichzeitig eine Belohnung, aber nach einem solchen Tag heimlich doch anstrengend. Oben im Appartement ist es Zeit, sich frisch zu machen und in der prima Küche zu kochen.
Wandern bei Landal
Leider ist das Wetter am nächsten Morgen etwas schlechter. Aber wie gesagt, es gibt genug zu tun für Leute, die gerne draußen sind. Also machen wir einen Spaziergang im Nieselregen. Ein kleiner Tipp ist, sich an die ausgearbeiteten Routen zu halten. Das tun wir nicht ganz und dann sind die Wege von geringerer Qualität. Aber auch über die offiziellen Routen gibt es viel Schönes zu entdecken und Komoot kann Ihnen auch sicher helfen!
Glücklicherweise trocknet es kurz vor 12 Uhr ab und nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg, um den Anstieg zum Falkertsee zu meistern. Dies ist definitiv einer für die Kletterziegen unter uns. Die Strecke ist mit nur 31 Kilometern kurz, dennoch warten über 1000 Höhenmeter. Der Anstieg ist also als anspruchsvoll zu bezeichnen, aber wenn man zwischendurch Zeit hat, sich umzusehen, wird man nicht enttäuscht. Oben angekommen, ist es dann doch etwas enttäuschend. Mit dem Fahrrad kommt man nicht wirklich zum Falkertsee. Insgeheim hätten wir unsere morgendliche Wanderung hier machen sollen. Denn zu Fuß kommt man zum See und kann auch auf den echten Gipfel steigen, mit einer wunderschönen Aussicht.
Wir steigen wieder ab und schon bald sind wir wieder unten. Über die Radwege fahren wir ruhig zurück. Und wir gehen noch schnell in den Supermarkt für einen zusätzlichen Snack. Dieser Aufstieg hat uns ziemlich zugesetzt, und morgen dürfen wir wieder!












Knock-out auf der Nockalm
Diese Route führt uns zuerst am Falkertsee vorbei, den wir buchstäblich und im übertragenen Sinne links liegen lassen. Die nächste Abzweigung bringt uns nämlich zur Nockalm. Dies ist eine Mautstraße, aber Radfahrer dürfen kostenlos durchfahren. Trotz der Maut ist es dort nicht super ruhig, aber wie gesagt, jeder nimmt sich Zeit und Raum beim Überholen. Bald stellt sich heraus, warum hier Maut verlangt wird. Nicht nur das Asphalt ist perfekt, auch die Aussicht kann sich sehen lassen! Auf diese Weise spürt man die Beine wirklich ein ganzes Stück weniger. Der Anstieg ist auch ein ganzes Stück freundlicher, in 12 Kilometern überbrückt man knapp über 900 Höhenmeter. Oben gibt es eine typisch österreichische Hütte, wo jeder willkommen ist. Perfekt, wenn man daraus eine Hin- und Rückfahrt machen möchte.



Wir fahren fort mit der herrlichen Abfahrt. 6 Kilometer später dürfen wir wieder genauso viel klettern. Keine Strafe, denn heimlich ist dies noch etwas schöner. Oben angekommen steht man wirklich mitten zwischen den anderen Gipfeln dieser Gegend. Wir verschnaufen kurz, genießen die Aussicht und machen uns bereit für die lange Abfahrt. Denn jetzt erwarten uns 27 Kilometer, die größtenteils bergab gehen. Dies ist zwar über die große Straße, aber der Asphalt ist überall wirklich top. Es ist eine Abwechslung zwischen echtem Bergabfahren und ab und zu etwas mittreten. Ehe wir uns versehen, sind wir im Künstlerdorf Gmünd. Dort kann man sicher kurz für einen Snack und Trinken anhalten. Wir hatten leider schon früher Hunger und hatten uns an Brezeln aus dem Supermarkt gütlich getan.


Über den Millstätter See fahren wir größtenteils flach zurück zu unserem letzten Anstieg. Wir wissen, was uns erwartet und mit vollem Herzen und leeren Beinen fahren wir zurück zum Apartment. Wenn du eine Fahrt machst, dann lass es diese sein!










Routen Bad Kleinkirchheim – Radfahren in Kärnten
Unser letzter Tag ist leider nicht sonnig. Am Morgen beenden wir unsere Routen für euch. Diese findet ihr hier:
Höhere Sphären während einer Wanderung
Um am Nachmittag zu einer Wanderung aufzubrechen. Denn auch wenn Sie einen abwechslungsreicheren Urlaub wünschen, gibt es hier genug zu tun. Wir haben es bereits in der Einleitung erwähnt. Aber neben dem Rennradfahren können Sie auch Gravelbike fahren, Mountainbike fahren und eben wandern. Ein zweiter Blick auf die Sommeraktivitäten zeigt uns jedoch, dass wir uns hier gut zwei Wochen hätten amüsieren können. Wir kamen zum Radfahren, könnten aber auch ohne Fahrrad wiederkommen, ohne uns zu langweilen, und das will etwas heißen. Okay, wir würden das Fahrrad vermissen, aber man kann hier mit der Familie oder einer Gruppe aktiver Freunde hinfahren. Landal Bad Kleinkirchheim bietet der Urlauber, der gerne draußen ist, also genug, um dich nicht zu langweilen!






Praktische Tipps: Landal Bad Kleinkirchheim, wie komme ich dorthin?
Bad Kleinkirchheim ist besonders gut mit dem Auto erreichbar. Das ist auch praktisch für die Einkäufe und um zum Beispiel ohne Fahrrad kurz nach Italien oder Slowenien zu fahren. Von Utrecht sind es 1094 km Fahrt nach Bad Kleinkirchheim. In Österreich gibt es eine Vignettenpflicht, die bei der ANWB oder kurz vor der Grenze gekauft werden kann.
Sie können auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. In Millstätter See gibt es einen Bahnhof, von dem aus der Bus nach Kleinkirchheim fährt. Dieser fährt auch an Landal vorbei. Das ist dann ein Nachtzug nach Salzburg, dort umsteigen und weiterfahren. Das ist machbar, aber man ist schon etwas aufgeschmissen.
Restaurants und Kaffeetipps:
Die Sparen und die Billa an der Hauptstraße, einen Kilometer zu Fuß vom Landal entfernt.
Wir haben Pizza gegessen bei Margherita Pizzeria, nicht super stimmungsvoll, aber sehr lecker!
Als abschluß sind wir den letzten tag bei Restaurant Landhaus-Stüberl beland. Typisches österreichisches Restaurant und entsprechende Speisekarte. Wenn man in Österreich ist, gehört das dazu.
Fahrradgeschäft: in Kleinkirchheim gibt es ein Intersport Mieten Vermietung. Dort kannst du dich auch für Fahrradartikel und eventuell eine Reparatur melden.
Eine Antwort
Was ist dein Lieblingsort in Österreich? Und warum?