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Ein neues Fahrrad-Initiative in West-Ligurien, Pedala a Ponente, verbindet über 30 Routen durch das Hinterland von Savona, Imperia und Cuneo. Weniger Hupen, mehr Dörfer. Und den Poggio fährst du einfach dazu.

Wer fährt Fahrrad in Ligurien denkt, denkt an die Küste und denkt automatisch an Mailand-Sanremo. An die Via Aurelia mit seinen ungeduldigen italienischen Autofahrern, an der wunderschönen, aber belebten Radweg entlang der Riviera dei Fiori und natürlich auf dem Pilgerweg nach Poggio di Sanremo. Aber das Hinterland? Das blieb für die Meisten ein blinder Fleck. Ende Februar ist dort Pedaliere nach Westen gestartet: das erste integrierte Fahrradtourismusnetzwerk, das dich systematisch ins Landesinnere führt.

Was genau ist es?

Pedaliere nach Westen verbindt 23 tot 24 Gemeinden in den Provinzen Savona, Imperia und Cuneo (ja, das ist schon Piemont) über mehr als 30 Runden. Das Netzwerk zählt rund 1.600 bis 1.750 km an Routen, gut für etwa 37.000 bis 40.000 Höhenmeter. Das sind keine flachen Küstenfahrten.

Das Projekt wird geleitet von Altäre (SV) Eis wird von Onirica GmbH, ein soziales Unternehmen aus der Lombardei. Die Philosophie: Radtouristen von der überfüllten Küste wegzulocken und ihnen die Dörfer, Pässe und die Gastronomie des Hinterlands näherzubringen. Lucia Moscato, Bürgermeisterin von Testikel, sagte bei der Präsentation: “Wir haben beschlossen, unsere Verwaltungsmaßnahmen zu verstärken, um unser Gebiet und unsere Besonderheiten besser bekannt zu machen.”

Navigieren ohne App

Pedala a Ponente hat bewusst keine App entwickelt. Ihre Argumentation: Eine App produziert pro Jahr 100- bis 1.000-mal mehr CO₂ als eine PDF. Stattdessen arbeiten sie mit QR-Codes, die zu einer interaktiven PDF führen, mit direkten Links zu Google Maps als Navigator.

Wir ziehen hier doch mal eine Augenbraue hoch. Google Maps in einem ligurischen Bergtal ohne Netz ist nicht immer dein bester Freund. Und GPX-Export für deinen Garmin oder Wahoo? Davon ist nicht die Rede. Unser Rat: Lade deine Routen vorher herunter, nimm eine Powerbank mit und verlasse dich nicht blind auf eine Navigationsquelle (das gilt übrigens überall).

Interessante Routen

Ligurien hat in den letzten Jahren erheblich in die Radverkehrsinfrastruktur investiert. Die Radweg der Blumenriviera ist in der Zwischenzeit etwa 28 bis 32 km lang, verläuft von Imperia zu Krankenhausort en wird auf einer alten Eisenbahnstrecke gebaut. Die Capo Nero-Tunnel tussen Sanremo en Ospedaletti is versierd met citaten uit de geschiedenis van Mailand–San Remo.

Aber bisher fehlte ein strukturiertes Angebot für das Hinterland. Pedala a Ponente schließt diese Lücke. Die Routen führen durch Orte wie Mühlen von Triora, Ormea und Calizzano, Dörfer, in die man normalerweise nur kommt, wenn man jemanden von dort kennt oder sich verirrt. Oder beides.

Kombiniere es mit der Poggio

Wer in dieses Stück Ligurien fährt, möchte auch kurz das Hügel auf. Diese 3,7 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3,51 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 81 km/h. Das Hauptfeld der Klassikissima fährt jedes Jahr hier vorbei. Die technische Abfahrt in Richtung Via Rom Es ist das Dessert.

Und dann gibt es die Zypresse noch: 5,6 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,11 km/h, mit Abschnitten von bis zu 91 km/h. Beide Anstiege sind gut zu bewältigen, ausgehend von Diano Marina, wo man heutzutage mehrere Bike-Hotels mit Fahrradabstellplatz, Werkstatt und frühzeitigem Frühstück findet.

Die Kombination liegt auf der Hand. Ein Tag die Küste und den Poggio. Ein Tag eine Binnenrunde über Pedala a Ponente. Und ein weiterer Tag die Pista Ciclabile als Ausrollen.

Praktisch

  
Beste SaisonFrühling (April–Juni) oder Herbst (September–Oktober), weniger Hitze und weniger Verkehr
ReifenRand: 28–32 mm ausreichend. Inland: abhängig vom Schlauch, aber rechnen Sie mit 35–45 mm für Schotter
NavigationQR-Codes über Pedala a Ponente + eigenes GPX-Backup. Offline-Karten herunterladen
BasecampDiano Marina an der Küste, Altäre oder Ormea für das Landesinnere

Zusammenfassend

Ob Pedala a Ponente in der Praxis genauso gut funktioniert wie auf dem Papier, das müssen wir noch herausfinden. Wir sind gespannt. Das Netzwerk ist jung, die Routen sind da, die Infrastruktur wächst. Das Netzwerk zielt darauf ab, Radfahrer von der belebten Küste ins Hinterland zu führen.

Wer ist schon in diesem Teil Liguriens gefahren? Kennen Sie Routen herum Mühlen von Triora oder Calizzano die wir wissen müssen? Und navigiert hier ernsthaft jemand mit Google Maps in den Bergen? Wir würden es gerne hören.

Mehr Infos findest du auf diese Seite

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