Marche stellt Tirreno-Adriatico als Visitenkarte für den Radtourismus mit vier Routen vor

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Die italienische Region Marche will, dass die Millionen Fernsehzuschauer des Tirreno-Adriatico nicht nur das Finale des Rennens sehen, sondern auch selbst hinfahren. Das machte ATIM, kündigte das Fremdenverkehrsamt der Region heute in einer internationalen Pressemitteilung im Zusammenhang mit den letzten drei Etappen des Tirreno an, der vom 13. bis 15. März durch die Marken führte.

Die Botschaft ist konkret: Vier ausgeklügelte Radrouten sollen die Region als Ziel für Rennradfahrer, Schotterfahrer und Mountainbiker bekannt machen. Dabei wirkt das Rennen wie eine Marketingmaschine. Nach Angaben der ATIM wird der Tirreno-Adriatico mehr als 2.843 Stunden lang auf fünf Kontinenten im Fernsehen übertragen, was rund 36 Millionen Zuschauern entspricht.

Drei Etappen, von Muri bis zum Ziel an der Küste

Die die letzten drei Tirreno-Etappen vermitteln einen guten Eindruck davon, was die Marken zu bieten haben. Die 5. Etappe (Marotta-Mondolfo nach Mombaroccio, ca. 185 km) enthält mehr als 10 Anstiege und endet in einer Runde mit dem Anstieg zum Santuario del Beato Sante. Die 6. Etappe (San Severino Marche nach Camerino, ca. 189 km) ist die Wertungsetappe mit dem Muro della Madonna delle Carceri als Höhepunkt mit einer Steigung von 18%. Und die 7. Etappe endet mit der traditionellen Küstenabschluss in San Benedetto del Tronto Nach 143 km von Civitanova Marche.

Das Wochenende bietet also genau die Mischung, die die Region vermitteln will: Hügel, historische Dörfer, kurze Steilwände und dann die Adriaküste.

Vier Routen, vier Arten von Radfahrern

Die ATIM schlägt vier etablierte Routen als Top-Tipps für Radtouristen vor. Kurz und bündig:

  • Ciclovia delle Abbazie - 69 km entlang des Flusstals des Chienti auf Radwegen, vorbei an romanischen Abteien. Sehenswert sind die Abbazia di San Claudio al Chienti und die Abbadia di Fiastra. Kulturelle Route, die sich für einen entspannten Tag eignet.
  • Ciclovia Adriatica - die Küstenroute, die von Norden nach Süden durch die Region führt, Strand auf der einen Seite, sanfte Hügel auf der anderen. Zugänglich und weitreichend.
  • Ciclo Appenninica Alte Marken - rund 200 km durch die nördliche Apenninregion und verbindet neun Gemeinden, darunter Acqualagna, Cagli und Sassoferrato. Für diejenigen, die längere Tage mit Höhenmessern mögen.
  • Großer Anello dei Sibillini - rund 180 km Mountainbike-Strecken im gesamten Nationalpark Monti Sibillini. Hauptsächlich Waldwege und ruhige asphaltierte Straßen. Die Etappen können je nach Niveau und Vorliebe angepasst werden.

Die Abtei-Route richtet sich an Rennradfahrer, während die Küste und der Apennin für Schotter- und Tourenradler geeignet sind. Für Mountainbiker gibt es die Sibillini-Tour.

Wir werden die Routen genauer beleuchten (und wer weiß, vielleicht gehen wir ja auch dorthin)!

27,5 Millionen Euro für die Ciclovia Adriatica

Dabei geht es nicht nur um schöne Bilder im Fernsehen. Die Region investiert auch in die Infrastruktur. Im Juli 2025 machte sie Regione Marche 27,5 Millionen Euro frei für die Fertigstellung der Ciclovia Adriatica in der Region, von Gabicce bis Porto d'Ascoli. Dies umfasst mehr als 67 km Radwege sowie die Instandhaltung bestehender Strecken. Die Marken sind auch die federführende Region für das nationale Projekt Ciclovia Adriatica.

Die Idee ist eine “Kammstruktur”: die Küstenroute als Rückgrat, mit Nebenstrecken im Landesinneren. Ob das in der Praxis schon so reibungslos funktioniert, wie es klingt? Wir wissen es nicht aus erster Hand, aber das Geld und der Plan sind da.

Der Giro d'Italia folgt im Mai

Der Tirreno ist nicht die einzige Rennveranstaltung in den Marken in diesem Jahr. Am Samstag, den 16. Mai, findet die 8. Etappe des Giro d'Italia unter Fermo, nach einer 159 km langen Fahrt von Chieti aus. Das Finale umfasst einen 4,3 km langen Anstieg nach Capodarco, gefolgt von einem technischen Finish in den engen Straßen der Altstadt. Fermo war zuletzt 1972 Schauplatz eines Giro.

Marina Santucci, Direktorin der ATIM, sagte: “Durch Investitionen in den Radsport, von Spitzenwettbewerben bis hin zu einem breiten Angebot an Radtourismusrouten, stärkt die Region Marken ihre internationale Position.”

Fahrradfreundliches Netz im Aufbau

Die ATIM spricht auch über ein wachsendes Netz von fahrradfreundlichen Unterkünften, spezialisierten Führern, Verleih- und Wartungsdiensten. Die Art von Informationen, die eine Reise wirklich interessant machen, nach denen man als Radfahrer aber konkret suchen muss. Für weitere Routen- und Reiseinformationen verweist die Region auf letsmarche.it.

Die Marken stehen bei vielen niederländischen Radfahrern noch nicht ganz oben auf der Liste. Die Region positioniert sich als eine ruhigere Alternative zur Toskana oder den Dolomiten. Die Frage ist, ob die Region das versprochene Serviceniveau einhalten kann.

Kennen Sie die Marken schon vom Radfahren? Auf der Straße, dem Schotter oder dem MTB? Wir würden gerne wissen, wie es in der Praxis läuft.

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